In Duisburg sprechen viele über eine Lehrerin. Sie war 16 Jahre krankgeschrieben. Nun klagt die Staatsanwaltschaft an. Das Berufskolleg Wesel zahlte weiter Gehalt. Über 248.000 Euro soll die Frau erhalten haben. Sie steht im Verdacht, betrogen zu haben. dpa meldet den Fall. Die Frau ist 62 Jahre alt.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg spricht von „hinreichender Tatverdacht“. Das klingt sehr amtlich. Klar heißt es: Es gibt genug Gründe für die Anklage. Einfach gesagt: Sie soll Krankenscheine missbraucht haben. Zwischen März 2021 und März 2025 soll sie zehn Scheine eingereicht haben. Danach legte sie im September 2025 wieder Scheine vor. Die Zeit vor 2021 ist rechtlich zu lang. Die Anklage nennt elf schwere Fälle. Dazu kommen zwei Fälschungen. Die Staatsanwaltschaft prüfte die Krankenscheine.
Die Anklage lautet auf Betrug und Fälschung. Als Taucherin brauchte sie Tauchscheine. Diese Scheine soll sie gefälscht haben. Die Ärztin gab es nach Anklage nie. Die Ermittler fanden keine Hinweise auf andere Arbeit. In Duisburg sprach ich mit Eltern. Sie fragen nach fairer Kontrolle. Als Reporterin weiß ich: Vertrauen ist langsam weg.
Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, trägt Verantwortung. Für Sie in NRW ist das ein Vertrauensbruch. Das Gericht prüft die Anklage. Mehr dazu bei der Staatsanwaltschaft Duisburg. Bis zum Urteil gilt sie als unschuldig. Was kostet Ihr Vertrauen in Behörden?
- 16 Jahre krankgeschrieben
- 248.000 Euro erhalten
- Verdacht auf Betrug
- Elf schwere Fälle
- Zwei Fälschungen
- Vertrauensbruch im öffentlichen Dienst
| Details | Information |
|---|---|
| Alter der Frau | 62 Jahre |
| Gesamtkosten | 248.000 Euro |
| Krankenscheine eingereicht | mindestens 10 |
| Untersuchungszeitraum | März 2021 – März 2025 |
| Anklagepunkte | Betrug und Fälschung |
| Stand | Unschuldig bis Urteil |