Am Montagabend im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau geschieht das, was sich jede Familie in einer ruhigen Sekunde ausmalt und gleich wieder verdrängt. Eine 31-jährige Frau kommt auf der Straße zwischen Haunsheim und Lauingen von der Fahrbahn ab. Ihr Auto prallt gegen zwei Bäume. Es ist ein heftiger Aufprall, die Fahrerin wird eingeklemmt. Die herbeigerufene Feuerwehr kann sie befreien, aber alle Reanimationsversuche scheitern. Die junge Mutter stirbt noch an der Unfallstelle. Mit im Wagen saß ihre sechsjährige Tochter. Das Mädchen überlebte schwer verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Die Polizei sucht noch nach der Ursache. War es ein technischer Defekt? Eine Sekunde der Unaufmerksamkeit? Ein Ausweichmanöver? Diese Fragen quälen jetzt die Angehörigen und bewegen die ganze Gemeinde. So ein Unfall reißt nicht nur eine Lücke in eine Familie, er erschüttert das Gefüge eines Dorfes. Ich habe in meiner Zeit in Baden-Württemberg und Bayern oft erlebt, wie eng der Zusammenhalt in solchen ländlichen Regionen ist und wie tief der Schock sitzt, wenn die Nachricht von einem solchen Unglück die Runde macht.
Ein Kind verliert seine Mutter. Das ist die unfassbare Bilanz dieses Abends. Während die Ermittler nun die Spuren am Fahrzeug und auf der Straße sichern, beginnt für die Familie der Weg durch die Trauer. Für die kleine Tochter wird es ein langer Weg zurück ins Leben sein. Solche Meldungen sind mehr als eine nüchterne Polizeimitteilung. Sie erinnern uns alle daran, wie zerbrechlich unser Alltag sein kann, auf jeder noch so vertrauten Straße vor der Haustür. Unsere Gedanken sind bei der Familie.
- Technischer Defekt
- Sekunde der Unaufmerksamkeit
- Ausweichmanöver
- Instabilität des Fahrzeugs
- Witterungsbedingungen
- Lenkfehler
| Information | Details |
|---|---|
| Unfallort | Zwischen Haunsheim und Lauingen |
| Alter der Fahrerin | 31 Jahre |
| Alte der Tochter | 6 Jahre |
| Status der Fahrerin | Verstorben |
| Status der Tochter | Schwer verletzt |