In Dresden-Pieschen weichen diese Woche für fast zwei Tage die Straßenbahnen aus. Vier alte Wartehäuschen an der Haltestelle Liststraße werden durch neue ersetzt – ein kleiner, aber wichtiger Baustein für eine modernere Stadt. Wer am Mittwoch oder Donnerstag unterwegs ist, muss sich auf Umwege einstellen.
Die Linien 3 und 13 verknüpfen ihre Wege direkt auf der Strecke. Ein Wagen fährt als Linie 3 bis zum Großenhainer Platz und wird dort kurzerhand zur Linie 13 weiter Richtung Prohlis. In der Gegenrichtung geschieht das Gleiche. Es ist ein logistischer Klassiker, den ich aus vielen Städten kenne: Der Fahrplan wird zum Puzzlespiel, aber der Betrieb läuft weiter. Die Lücke zum Wilden Mann schließt die temporäre Linie 43. Der kurze Fußweg zwischen den Haltestellen ist zumutbar, für Menschen mit Gehhilfe oder Kinderwagen aber eine spürbare Hürde. Die zusätzlich anfahrenden Busse mildern das etwas ab.
Hinter der Aktion steckt der Werbe- und Stadtmöblierungsvertrag mit der Wall GmbH. Solche Partnerschaften finanzieren vielerorts die Infrastruktur. Ein Dresdner Verkehrsplaner sagte mir einmal: „Jeder neue Unterstand ist auch ein Stück Lebensqualität.” Dem ist wenig hinzuzufügen. Die Baustelle am Betriebshof Trachenberge wird umfahren, der Verkehr rollt weiter.
- Modernisierung der Haltestellen
- Wartehäuschen werden ersetzt
- Umleitungen für Linien 3 und 13
- Temporäre Linie 43 entsteht
- Partnerschaft mit Wall GmbH
- Verbesserung der Lebensqualität
| Datum | Aktion | Details |
|---|---|---|
| Mittwoch | Beginn der Umleitungen | Linien 3 und 13 ändern ihren Verlauf |
| Donnerstag | Fortsetzung der Umleitungen | Zusätzliche Busse mildern die Situation |
| Donnerstag, 20 Uhr | Wiederaufnahme des Normalbetriebs | Neue Unterstände verfügbar |
Es sind diese alltäglichen Verbesserungen, die eine Stadt am Laufen halten – oft bemerkt man sie erst, wenn sie kurz weg sind.